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Preisverleihung des DGPh-Forschungspreises und Symposium

Abstraktion in der Fotografie der Gegenwart

Die Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) veranstaltet am 31. Januar 2020 im C/O Berlin ein Symposium zum Thema „Abstraktion in der Fotografie der Gegenwart“. Anlass ist die feierliche Übergabe des DGPh-Forschungspreises Photographiegeschichte 2018 an Kathrin Schönegg für ihre Dissertation „Fotografiegeschichte der Abstraktion“. Kathrin Schönegg, Kuratorin bei C/O Berlin, wird einen Vortrag halten zu „Neue Abstraktion? Das Fotografische im postdigitalen Zeitalter“.

Stefanie Seufert, blind (magenta - green #1), 2011
Photogram, 87 x 72 cm
Berlinische Galerie, (c) Stefanie Seufert
Achtung: Die Veranstaltung ist bereits ausgebucht. Für Interessierte gibt es eine Warteliste.

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DGPh-Bildungspreis

Aktuelle Ausschreibung DGPh-Bildungspreis 2020
 

Jetzt teilnehmen am DGPh-Bildungspreis 2020

Interessante Projekte im Bereich der Vermittlung von und mit Photographie zu entdecken und bekannt zu machen, das ist das Ziel des DGPh-Bildungspreises, der von der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) seit 2013 vergeben wird. Gefragt sind innovative und nachhaltige Projekte sowie wissenschaftliche Arbeiten mit Praxisbezug. Dazu zählen kultur- und museumspädagogische Initiativen, in denen Photographie thematisiert oder eingesetzt wird, ebenso mediale Bildungsangebote zur Photographie sowie schulische und außerschulische Aktivitäten. Mit dem Bildungspreis soll die öffentliche Wahrnehmung photographischer Bildungsarbeit weiter erhöht und der Fokus auf das Medium Photographie als Kulturgut gelenkt werden.

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Foto zum Download (im Rahmen der Berichterstattung zur Nutzung frei. © Nafiseh Fathollahzadeh, Still Life, 2014)

Kulturpreisverleihung an Helga Paris

Im Rahmen der Finissage ist der Kulturpreis 2019 an Helga Paris vergeben worden. Vor über 300 Gästen wurde der Preis in der Akademie der Künste in Berlin übergeben, umrahmt von einem Gespräch zwischen der Kuratorin Inka Schube und Jan Wenzel von Spector Books zur Herausgabe des Bildbands zum Leipziger Hauptbahnhof und einem Musikprogramm der Akkordeonistin Cathrin Pfeifer.

Rafael Heygster setzt sich unter 158 Bewerbungen durch und erhält den Otto-Steinert-Preis 2019

Rafael Heygster setzt sich unter 158 Bewerbungen durch und erhält den Otto-Steinert-Preis 2019. Die Jury war beeindruckt von der insgesamt hohen Qualität der Einreichungen.
Der Otto-Steinert-Preis 2019 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) geht an Rafael Heygster. In der entscheidenden Runde am 11. Oktober überzeugte seine Arbeit  „I died 22 times“.

Rafael Heygsters Photoessay beschäftigt sich mit Krieg außerhalb realer Schlachtfelder. Mit Krieg, wie er in Friedenszeiten als Spiel und Freizeitbeschäftigung, als einträgliches Geschäft und als Machtdemonstration einer Gesellschaft präsent ist. Dazu photographierte Heygster Händler und Besucher von Waffenmessen, Kriegsspieler im Wald, militärische Paraden, sowie Menschen in ihrem privaten Umfeld. Er kombiniert in dieser hochaktuellen Arbeit szenische Photographien mit außergewöhnlichen Porträts und verzichtet dabei ganz auf Effekte. So entsteht ein subtiles vielschichtiges Werk, das die Wirkungen des Krieges auf alle Bereiche des menschlichen Lebens zeigt. Die Jury war beeindruckt von Rafael Heygsters analytischem Blick, mit dem er den Mythos des Krieges und seine Auswirkungen auf die menschliche Psyche skizziert.

DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte 2018 geht an Kathrin Schönegg

DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte 2018 geht an Kathrin Schönegg

Der DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte, der alle zwei Jahre von der Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgeschrieben wird, wird in diesem Jahr an Kathrin Schönegg für ihre Dissertationsarbeit Fotografiegeschichte der Abstraktion vergeben.

Kathrin Schönegg, Jahrgang 1982, studierte Germanistik, Kunst- und Medienwissenschaften sowie Soziologie an der Universität Konstanz. Sie war von 2010 bis 2013 Promotionsstipendiatin am DFG-Graduiertenkolleg Das Reale in der Kultur der Moderne (Universität Konstanz) und von 2013 bis 2015 Stipendiatin im Programm Museumskuratoren für Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung. 2016/17 kuratierte sie zusammen mit Florian Ebner, Christin Müller sowie Fabian Knierim, Boaz Levin und Kerstin Meincke die Biennale für aktuelle Fotografie 2017 (Farewell Photography, Mannheim, Ludwigshafen, Heidelberg).

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