Dirk Gebhardt - Bertioga

Publikation der DGPh-Preisträgerin Mareike Stoll erscheint zu Beginn 2018: „ABC der Photographie. Photobücher der Weimarer Republik als Schulen des Sehens“

Publikation der DGPh-Preisträgerin Mareike Stoll erscheint in Kürze:
„ABC der Photographie. Photobücher der Weimarer Republik als Schulen des Sehens“

Buchpräsentation in der Alfred Ehrhardt Stiftung in Berlin am 1. Februar 2018, 19 Uhr

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) vergab 2015 das DGPh-Stipendium zur Geschichte des deutschsprachigen Photobuchs an Mareike Stoll. Ihre Forschungen zum Photobuch der Weimarer Republik mündeten in der Monographie „ABC der Photographie. Photobücher der Weimarer Republik als Schulen des Sehens“, die gerade im Verlag Walther König erschienen ist. Ihr Buch widmet sich der zentralen Entstehungsphase des deutschsprachigen Photobuchs, und es skizziert erstmals eine Theorie des Photobuchs als einer Schule des Sehens.

Photographie in der kulturellen Bildung - Jetzt teilnehmen am DGPh-Bildungspreis 2018

Photographie in der kulturellen Bildung
Jetzt teilnehmen am DGPh-Bildungspreis 2018

Neue Impulse für die Photographie in der Bildungsarbeit – das ist das Ziel des Bildungspreises, der von der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) vergeben wird. Gefragt sind innovative und nachhaltige Projekte sowie wissenschaftliche Arbeiten mit Praxisbezug. Dazu zählen kultur- und museumspädagogische Initiativen, in denen die Photographie thematisiert oder eingesetzt wird, mediale Bildungsangebote zur Photographie sowie schulische und außerschulische Aktivitäten. Die Einreichfrist des mit 1.000 Euro dotierten Bildungspreises endet am 15. März 2018.

Durch die Digitalisierung und Vernetzung bieten sich immer mehr Möglichkeiten, das Medium Photographie kreativ einzusetzen und weiter zu entwickeln. Entsprechende Projekte möchte der DGPh-Bildungspreis ebenso entdecken und fördern wie solche, die politische und wirtschaftliche Aspekte kritisch hinterfragen.

Duane Michals nahm DGPh Kulturpreis 2017 entgegen - Anna Gripp neu im Geschäftsführenden Vorstand der DGPh

•    Duane Michals nahm in der Photographischen Sammlung/SK Stiftung Kultur in Köln den Kulturpreis 2017 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) entgegen

•    DGPh Mitgliederversammlung wählte Anna Gripp, Chefredakteurin der Zeitschrift Photonews, neu in den Geschäftsführenden Vorstand

Der in New York ansässige, bis heute hoch aktive Duane Michals, einer der bedeutendsten zeitgenössischen amerikanischen Künstler, arbeitet seit Ende der 1950er-Jahre mit dem Medium der Photographie. Vornehmlich reizt ihn nicht das Einzelbild, sondern bereits seit den 1960er-Jahren die in schwarz-weißen Bildern geschaffene Sequenz, eine eigene Form von Bilderzählung bzw. photographischem „Bühnenstück“. Duane Michals hat mit seinem Schaffen das photographische Feld um Längen erweitert und neben der journalistischen und dokumentarisch künstlerischen Auffassung einen interdisziplinär ästhetischen Stil geprägt.

Ina Schoenenburg setzt sich unter 165 Bewerbungen durch und erhält den Otto-Steinert-Preis 2017 der DGPh

Ina Schoenenburg setzt sich unter 165 Bewerbungen durch und erhält den Otto-Steinert-Preis 2017 der DGPh

Der Otto-Steinert-Preis 2017 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) geht an Ina Schoenenburg. In der entscheidenden Runde am 26. September fiel die Wahl auf Ina Schoenenburg, die für ihr photographisches Langzeitprojekt „Blickwechsel“ ausgezeichnet wird.

Die Arbeit von Ina Schoenenburg hat die Jury durch ihre hohe photographische Qualität überzeugt. Ina Schoenenburg photographiert ihre Familie bereits seit sechs Jahren und tut dies mit großer emotionaler Nähe und observierender Distanz zugleich. Mit einer ungewöhnlichen Bandbreite von dokumentarischer Beobachtung bis hin zu einer manchmal fast theatralen Inszenierung lässt uns die Photographin teilhaben an ihrem sowie dem Leben und den Emotionen ihrer Eltern und ihrer Tochter. Ein außergewöhnlich vielschichtiges Projekt mit einer ganz eigenen Bildsprache, die es schafft, intime Privatheit zu zeigen und zugleich ganz auf Voyeurismus zu verzichten.

DGPh führt Aktivitäten von Netzwerk Fotoarchive weiter

Die Mitglieder von Netzwerk Fotoarchive e.V. und der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh)
haben beschlossen, die Aktivitäten von Netzwerk Fotoarchive ab sofort unter dem Dach der DGPh fortzuführen

Netzwerk Fotoarchive e.V. war 2011 auf Anregung von Photonews als gemeinnütziger Verein gegründet worden, um Initiativen und photographische Verbände zur Sicherung photographischer Nachlässe zu bündeln. Neben der DGPh gehörten Verbände wie BFF, FREELENS und BVPA sowie die Deutsche Fotothek in Dresden zu den Gründungsmitgliedern. Damit wurde auf die ungewisse Zukunft vieler photographischer Archivbestände reagiert. Die STIFTUNG KULTURWERK der VG BILD-KUNST förderte das Projekt 2011.

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