Lutz Matschke, Präsentatition der Charta de La Plata, Uni La Plata 2025/26 Foto © Pepe Mateos
Lutz Matschke, Präsentatition der Charta de La Plata, Uni La Plata 2025/26 Foto © Pepe Mateos

Charta de La Plata – internationale Grundsatzerklärung zu Fotokonservierung und -restaurierung

Die im Vorfeld zum 200. Jubiläum der Fotografie, als Charta de La Plata benannte Grundsatzerklärung zu Fotokonservierung und -restaurierung, wurde am 5. September 2025 an der Staatlichen Universität von La Plata in Argentinien ins Leben gerufen. Mit weltweiter Beteiligung startete das Projekt, auch deutsche Personen und Institutionen waren dabei.

Dies soll eine historische Lücke schließen: Obwohl Fotografie seit dem 19. Jahrhundert wesentlicher Bestandteil kultureller, sozialer und künstlerischer Geschichte ist, existiert bislang keine internationale Richtlinie, die ihre Konservierung und Restaurierung regelt. Sie versteht Fotografie zugleich als historisches Dokument, kulturelles Gedächtnis und künstlerische Ausdrucksform.

Die Charta de La Plata stützt sich auf den Ethikkodex des ICOM für Museen (international council of museums), der auf eine fast 40-jährige Geschichte zurückblickt und 1986 in Buenos Aires (Argentinien) verabschiedet wurde.

Im März diesen Jahres konnte schon ein kleiner Kreis von Interessierten in Berlin beim DGPh-Regionaltreffen bei Chausse 36 Photography, einen Einblick in diese Themenfeld bekommen. DGPh-Mitglied Lutz Matschke, der auch in diesem Kontext seine Masterarbeit („Charta de la Plata“ – Normatives und theoretisches Referenzdokument der Fotokonservierung und Fotorestaurierung) aktuell abgeschlossen hat, stellt nun diesen Themenkomplex allen Interessierten zur Verfügung. 

Die Charta de La Plata kann auch unter der Webseite https://fotorestaurierung-fotoforschung.de/servicios-2-2/  des Zentrums für Fotorestaurierung und Fotoforschung abgerufen werden.

Kategorie