Informationen der Sektion "Geschichte und Archive"

Workshop "Fotografie in den / an den Sozialen Netzwerken"

 

•    DGPh veranstaltet in Berlin einen Workshop „Was wir in den / an den Sozialen Netzwerken finden“

•    Anschließend Verleihung des DGPh Forschungspreises an Katharina Steidl

Am 7. Oktober 2017 (Beginn: 11:30 Uhr) veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) im Museum für Fotografie, Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz, einen Workshop zum Thema „Was wir in den / an den Sozialen Netzwerken finden“.

Der Workshop ist eine Veranstaltung mit jungen Expertinnen und Experten, die sich aus der Perspektive der Photographieforschung, der Medien- und Kulturwissenschaft sowie der künstlerischen Forschung mit photographischen Praktiken in den Sozialen Netzwerken auseinandersetzen. In fünf Beiträgen werden u.a. die Rolle der Photographie bei der prozessualen Modellierung von Identität, der Gebrauch von photographischen Bildern in verschiedenen Kontexten der Dokumentation und ihre Verwendung in politischen Interventionen und Inszenierungen

Dr. Katharina Steidl erhält den DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte

Der DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte, der alle zwei Jahre von der Sektion ausgeschrieben wird, wird in diesem Jahr Dr. Katharina Steidl für ihre Dissertation „Am Rande der Fotografie. Eine Medialitätsgeschichte des Fotogramms im 19. Jahrhundert“ zuerkannt. Die Preisverleihung wird am 8. Oktober 2017 im Rahmen des ersten Symposiums des neu gewählten Vorstands der Sektion stattfinden, einer Tagung für Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler im Museum für Fotografie in Berlin.

Ausschreibung DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte 2016

Schon seit 1978 würdigt die Sektion Geschichte und Archive der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) wissenschaftliche Forschungen auf dem Gebiet der Geschichte und Theorie der Photographie.

Der 2012 neu ausgerichtete DGPh-Forschungspreis für Photographiegeschichte ist für alle Phänomene des Photographischen offen. Neben der Geschichte und Theorie der Photographie sind damit auch Themenbereiche angesprochen, die sich mit der gesellschaftlichen Bedeutung und den Spuren beschäftigen, die die Photographie über ihren eigenen Gegenstand hinaus im gesellschaftlichen Leben hinterlassen hat. Der Preis richtet sich an ForscherInnen aller Fachrichtungen, deren wissenschaftliche Arbeit in diesem Sinne einen eigenständigen, innovativen und originellen Beitrag darstellt.

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             Aktuelle Forschungen zu Geschichte und Tendenzen von
                                               PHOTO | BUCH | ALBUM
 
     
  Tagung der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh), Sektion Geschichte und Archive, in Kooperation mit der European Society for the History of Photography (ESHPh)  
     
 

Wien, 10. Juni 2016
Veranstaltungsort: MUSA, Felderstraße 6-8, 1010 Wien

Treffen Deidesheim – ein Stimmungsbericht

Treffen Deidesheim vom 11. bis 13. Mai 2012 – ein Stimmungsbericht

Rund 30 Mitglieder haben am letzten Wochenende an dem informellen Treffen der Sektion Geschichte und Archive in Deidesheim teilgenommen.


Die Beiträge konnten themenoffen angemeldet werden. Das Spektrum reichte von Ausstellungsprojekten, Werkmonographien, Sammlungsarchiven, bildrechtlichen Fragen bis zur Geschichte des deutschen Fernsehens. Das Ergebnis war ein abwechslungsreiches und themendichtes Programm.

150 Jahre Farbenfotografie gewürdigt - Tagung in Wolfen

 150 Jahre Farbenfotografie gewürdigt 

Der Weg zu natürlichen Farben in der Fotografie war Inhalt einer Tagung, die die Deutsche Gesellschaft für Photographie gemeinsam mit dem Industrie- und Filmmuseum in Wolfen veranstaltete. Neben technischen wurden auch kunstgeschichtliche Aspekte beim vielfältigen Einsatz der Farbfotografie betrachtet. 

Tagung am Ursprung der modernen Farbfotografie 

Das Industrie- und Filmmuseum (ifm) in Wolfen war ein bedeutender Ort zur Entwicklung der Farbenfotografie. Hier würdigten die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) und der Vorsitzende ihrer Sektion Geschichte und Archive, Gert Koshofer verschiedenste Ereignisse im Rahmen von 150 Jahren Farbfotografie. Am 17. Mai 1861 - vor nunmehr 150 Jahren - präsentierte der Physiker James Clerk Maxwell den Zuschauern in der Royal Institution of Great Britain in London erstmalig ein projiziertes Farbfoto. Viele Jahre Forschungsarbeit sollten noch vergehen, bis im Jahre 1936 in der Wolfener Agfa-Filmfabrik mit dem chromogenen Mehrschichtenfilm Agfacolor-Neu ein einfach zu handhabender Farbfilm auf den Markt kam, der die Farbfotografie revolutionierte. Er machte Berufsfotografen und Amateure gleichermaßen das Fotografieren in Farbe möglich. Der amerikanische Kodachrome und der deutsche Agfacolor sollten nicht nur die Farben in der Werbe-, Porträt-und Landschaftsfotografie authentischer machen. Sie erschlossen Fotografen zunehmend neue Sehweisen, wurden aber auch für propagandistische Zwecke eingesetzt. So erlangte die Farbfotografie bei der Kriegsberichterstattung eine immer größere Bedeutung. Die neuen digitalen Techniken mit dem Internet ermöglichen es heute, das Geschehen live und in Farbe zu verfolgen.

Dies alles wollte die DGPh-Tagung „Auf der Suche nach natürlichen Farben“ in einem möglichst großen Bogen in Erinnerung rufen und beleuchten. 

Das Interesse an einer Betrachtung von 150 Jahren Farbfotografie schien beachtlich zu sein. Der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Photographie, Ditmar Schädel, konnte zu der Veranstaltung im ifm Wolfen mehr als 100 Gäste aus der Schweiz, Österreich, den Niederlanden und Deutschland begrüßen. 

Florence Declaration

Empfehlungen zum Erhalt analoger Fotoarchive

Voraussetzungen

Hauptaufgabe von Fotoarchiven – wie die aller Archive – ist es, den Erhalt und die Konsultierbarkeit von Dokumenten der Vergangenheit auch für zukünftige Anforderungen der Wissenschaft zu garantieren.
Die digitale Technologie hat diesem Kernbereich der Archivarbeit nützliche Werkzeuge gegeben und neue Anwendungsbereiche erschlossen. Fast alle Fotoarchive arbeiten heute an der elektronischen Katalogisierung sowie der Digitalisierung ihrer Bestände (Abzüge und Negative), wodurch vor allem neue Formen der Online-Konsultation möglich werden.

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