
Für den Deutschen Fotobuchpreis 26|27 sind mehr als 370 Titel eingereicht worden. Eine Jury aus Fachleuten für Fotografie, Kunst und Buchgestaltung kam dafür in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel in Regensburg zusammen. Aus den Einreichungen stellte sie die Liste der Nominierten zusammen.
Der Wettbewerb umfasst zwölf Kategorien. Berücksichtigt werden unter anderem Ausstellungskataloge, Fotoreportagen, Künstlerbücher, konzeptionelle Bildbände und monografische Werkverzeichnisse. Hinzu kommen Publikationen über Fotogeschichte, Fototechnik und Fototheorie sowie Self-Publishing-Projekte und studentische Arbeiten.
Welche der nominierten Bücher eine Gold-, Silber- oder Bronzemedaille erhalten, steht noch nicht öffentlich fest.
An der diesjährigen Jurysitzung beteiligten sich sechs Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen der Fotografie- und Buchszene. Damit flossen nach Angaben der Veranstalter Perspektiven aus Fotografie, Kunstgeschichte, Buchgestaltung, Forschung und Verlagswesen in die Auswahl ein.
Preisverleihung im November in Regensburg
Die eigentliche Preisverleihung folgt am 21. November 2026 um 18.30 Uhr in der Städtischen Galerie im Leeren Beutel in Regensburg. Dann soll bekannt gegeben werden, welche Bücher in den zwölf Kategorien Gold-, Silber- oder Bronzemedaillen erhalten.
Jedes Jahr werden besondere Leistungen von Verlagen, Künstler*innen, Herausgeber*innen, Autor*innen und Gestalter*innen mit dem Fokus auf fotografische Bilder in Buchform ausgezeichnet. Vergeben werden Gold-, Silber- und Bronzemedaillen in zwölf Kategorien, die der Vielfalt des fotografischen Mediums gerecht werden und die inhaltliche und thematische Diversität der Publikationen abbilden.
Vom Ausstellungskatalog über Fotoreportagen bis zum Künstlerbuch. Vom konzeptionellen Bildband bis hin zu monographischen Werkverzeichnissen. Von Fotogeschichte über Fototechnik bis zu fototheoretischen Abhandlungen. Von Self-Publishing bis hin zu studentischen Projekten und Abschlussarbeiten.
Eine Jury aus international renommierten Foto-Kunst-Buch-Expert*innen zeichnen die eingereichten Titel mit Gold-, Silber- und Bronzemedaillen aus.
Folgende Foto-Kunst-Buchexpert*innen nahmen dieses Jahr an der Jurysitzung teil (in alphabetischer Reihenfolge):
- Laura Ettel (Künstlerin und Kuratorin Leica Galerie Wien)
- Dr. Katharina Günther (Kuratorin am Zentrum für verfolgte Künste in Solingen und Preisträgerin Kategorie Theorie und Essayistik 2023)
- Hans-Michael Koetzle (Autor, Publizist und Kulturpreisträger der DGPh, München)
- Uta Kopp (Buchgestalterin, Köln)
- Prof. Lotte Reimann (Professur »Fotografie und Identität«, Hochschule München)
- Prof. Dr. Bernd Stiegler (Professor Universität Konstanz)
Erste Station der von der Jury nominierten, aber noch nicht ausgezeichneten Titel ist die Frankfurter Buchmesse vom 7. bis 11. Oktober 2026.
Seit 2023 ist der Fotobuchpreis fest in das INTERNATIONALE FESTIVAL FOTOGRAFISCHER BILDER integriert. Am 21. November 2026 wird die feierliche Preisverleihung des Deutschen Fotobuchpreises in Regensburg in der Städtsichen Galerie stattfinden.