Luigi Toscano (DGPh) präsentiert seine neue Werkgruppe mit großformatige Porträts von Menschen mit migrantischen Perspektiven.
Zur Eröffnung der Ausstellung liest Luigi Toscano aus seinem autobiografischen Buch „Kanakenkind“. Er erzählt von Gewalt, Rettung und Erinnerung: Als Sohn sizilianischer Einwander er findet er durch die Fotografie einen Ausweg aus Gewalt, Vernachlässigung,
Drogen und Straße.
Luigi Toscano, 1972 in Mainz geboren, lebt in Mannheim, ist Autodidakt und seit Jahr en mit dem Projekt „Gegen das Vergessen“ international präsent. Im Buch verknüpft er seine Geschichte mit der Suche nach der Identität von Anna Iwanowa aus Kiew, die 1943 als Kleinkind von den Deutschen verschleppt und nach Auschwitz deportiert wurde. Toscano beginnt eine Reise durch Zeiten und Räume, um Anna Iwanowas Identität zu erforschen.
Das Buch „Luigi Toscano. Kanakenkind“ erscheint im
März 2026 im Herder Verlag.