
Am 9. Oktober wird bei Leica in Wetzlar zum 45. Mal der Leica Oskar Barnack Award (LOBA) verliehen.
Wie in den letzten Jahren sind es renommierte Kurator*innen, Galerist*innen, Art-Direktor*innen und Bildredakteur*innen sowie zahlreiche Fotograf*innen aus der ganzen Welt, die mit ihrer persönlichen Expertise und Erfahrung jeweils bis zu drei Fotografieserien auswählten. Die einzelnen Serien haben einen Umfang von 15 bis 20 Aufnahmen. Die einzige Voraussetzung für die Nominierung besteht darin, dass es sich bei den Fotografien um dokumentarische oder konzeptionell-künstlerische Arbeiten handelt, die sich mit der Beziehung des Menschen zu seiner Umwelt auseinandersetzen. Diese humanistische Konstante begleitet den LOBA-Wettbewerb seit seiner erstmaligen Ausschreibung im Jahr 1979. In jenem Jahr wäre Oskar Barnack, der Namensgeber des Wettbewerbs und Entwickler der Ur-Leica, 100 Jahre alt geworden.
Zwölf Fotograf*innen wurden zuvor aufgrund von Nominierungen für die Shortlist ausgewählt:
Lynsey Addario
„Mom, I Want to Live“ – A Young Girl Battles War and Cancer
Arlette Bashizi
Beyond Numbers
Alejandro Cegarra
The Two Walls
Serghei Duve
Bright Memory
Gideon Mendel
Deluge
Stanislav Ostrous
Civilians. The Gray Zone
Xiangjie Peng
The Rise of Queer Underground Party Culture in China
Ivor Prickett
War on the Nile – Fragmented Sudan
Frederik Rüegger
I Am a Stranger in This Country
Anastasia Taylor-Lind
5K from the Frontline
Jodi Windvogel
Life Under Occupation – Cissie Gool House
Youbing Zhan
Migrant Workers in China’s Assembly Line
Ihre Serien werden nach der Preisverleihung im Ernst Leitz Museum ausgestellt.
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