Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf in Schleswig zeigt in der Schau "Samuel Fosso" bis zum 29. Oktober Werke eines der renommiertesten zeitgenössischen Fotografen Afrikas. Der 1962 geborene Fosso verbindet in seinen autofiktionalen Selbstporträts mit kunstvollem Make-up und aufwendigen Kostümen, Requisiten und Kulissen Fotografie und Performance. Er stelle nicht in erster Linie sich selbst dar, sondern vollziehe eine Transformation seiner Person. Er schlüpfe in Rollen und leihe sich Identitäten aus, von historischen Schlüsselfiguren ebenso wie von gesellschaftlichen Archetypen.
Die große retrospektive Ausstellung auf Schloss Gottorf ist in Kooperation mit der Generali Foundation am Museum der Moderne Salzburg entstanden und präsentiert eine Auswahl der wichtigsten Werkgruppen Fossos. (dpa)