
Der renommierte Fotokünstler Gerd Ludwig (DGPh) präsentiert sein neues Werk „Chernobyl: No End in Sight“ – eine beeindruckende, 220 Seiten starke Retrospektive, die die anhaltenden Folgen der Katastrophe von Tschernobyl über vier Jahrzehnte hinweg dokumentiert. Gestaltet von David Griffin, produziert von Françoise Kirkland und herausgegeben von CDP-Editions, enthält das Buch ein Vorwort von Adi Roche („Chernobyl Children International“) sowie eine Einleitung von Vincent Jolly, leitendem Korrespondenten der Auslandsredaktion von „Le Figaro“ und „Le Figaro Magazine“.
Ursprünglich als Begleitpublikation zu Ludwigs Monografie „The Long Shadow of Chernobyl“ (2014) geplant, hat sich das Projekt zu einer eigenständigen, umfassenden Publikation entwickelt.
Erste Signierstunde:
Am 3. September 2026 um 19:30 Uhr in der Buchhandlung Cajelice im Couvent des Minimes, Perpignan (Frankreich).
Signierte Exemplare werden ab der zweiten Septemberhälfte auf der Website von Gerd Ludwig erhältlich sein.
Anlässlich des 40. Jahrestags der bislang schlimmsten Atomkatastrophe der Welt werden 74 Fotografien aus Gerd Ludwigs Langzeitprojekt über Tschernobyl während der „Visa pour l’Image“ (29.08 - 13.09.2026) in Perpignan (Couvent des Minimes) ausgestellt.
Visa gilt weithin als das weltweit führende Festival für Dokumentarfotografie und Fotojournalismus und zieht mehr als 200.000 Besucher sowie rund 2.500 Fotografie-Fachleute aus aller Welt an, die zu Ausstellungen, Portfolio-Besprechungen, Fachtreffen, Preisverleihungen und nächtlichen Open-Air-Filmvorführungen kommen.
Unter dem Titel „No End in Sight: Tschernobyl 40 Jahre später“ präsentiert die Ausstellung Fotografien, die über vier Jahrzehnte hinweg in und um die Sperrzone entstanden sind und die Folgen der Katastrophe sowie die unzähligen Leben dokumentieren, die von ihr tiefgreifend geprägt wurden. Die Fotografien zeugen von Leid, Verlust und Illusionen im Nachgang einer von Menschen verursachten Katastrophe, deren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt weit über unsere Lebenszeit hinausreichen werden. Gerd Ludwig betrachtet diese Arbeit als Warnung vor menschlicher Hybris: Nicht alles, was technologisch möglich ist, ist auch klug.