Dirk Gebhardt - Bertioga

Kunst und Kultur am Autoberg von der Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichnet

Kunst und Kultur am Autoberg von der Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) ausgezeichnet
DGPh-Bildungspreis 2015 an das Haus St. Martin in Hattersheim verliehen

Zahlreiche Besucher hatten sich am 27. Juni im „Haus St. Martin am Autoberg“ eingefunden, um die Preisverleihung des DGPh-Bildungspreises an diese integrierte Facheinrichtung für wohnungslose Menschen und die Ausstellungseröffnung des Wiesbadener Photographen Karsten Thormaehlen zu erleben. Klaus Störch (DGPh), Leiter des Hauses, veranstaltet seit genau 10 Jahren die Veranstaltungsreihe „Kunst und Kultur am Autoberg“, in der die Photographie eine Schlüsselfunktion einnimmt. Dafür bekam das Haus St. Martin den 3. Bildungspreis der DGPh verliehen.

Trevor Paglen - der Beobachter der Beobachter – nahm in Frankfurt den DGPh Kulturpreis 2015 entgegen

Trevor Paglen - der Beobachter der Beobachter – nahm im Frankfurter Kunstverein den DGPh Kulturpreis 2015 entgegen

Im Umfeld der monographischen Ausstellung „The Octopus“, die der Frankfurter Kunstverein dem Künstler gewidmet hat, nahm der investigativ arbeitenden zeitgenössischen Photokünstler Trevor Paglen am 21. Juni den DGPh-Kulturpreis 2015 entgegen. Der Preis wurde ihm wegen seiner Verdienste als Grenzgänger zwischen Kunst und Politik von der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) zuerkannt. Mit seinen Arbeiten zeigt er Strukturen und Systeme der Überwachung, politischen Einflussnahme und Gewaltausübung von Großmächten auf.

Mary Ellen Mark in New York verstorben

Die renommierte Dokumentarphotographin Mary Ellen Mark, Trägerin des Dr.-Erich-Salomon-Preises 1994, starb am 25. Mai im Alter von 75 Jahren in New York.

Mary Ellen Mark ist seit den 60er Jahren eine Fürsprecherin für Menschen im Abseits. Ohne Pathos aber mit großer Einfühlsamkeit, ohne Partei zu ergreifen aber mit deutlichem Hinweis auf die Defizite industrieller Gesellschaften zeigt sie das Leben der Verlierer und Abgehängten. Ob Straßenkinder in Seattle, geistig Behinderte in Oregon oder Prostituierte in Mumbai, sie ging den Problemen dieser Welt nicht aus dem Wege sondern entwickelte eine eigene Bildsprache, das Leben und die Schwierigkeiten dieser Menschen zu zeigen und die besondere Lebenslage zu dokumentieren.

Otto-Steinert-Preis der DGPh 2015 für den professionellen Nachwuchs in der Photographie ausgeschrieben

Otto-Steinert-Preis der DGPh 2015 für den professionellen Nachwuchs in der Photographie ausgeschrieben. Anmeldungen sind bis zum 6. September online möglich

Im 100. Geburtsjahr von Otto Steinert schreibt die Sektion Bild der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) zum 18. Mal den Otto-Steinert-Preis aus.

Es handelt sich dabei um ein Arbeitsstipendium, das mit 5000 Euro dotiert ist. Die Ausschreibung richtet sich an den professionellen Nachwuchs in der Photographie.

Seit 1979 wird der Otto-Steinert-Preis alle zwei Jahre als Stipendium ausgeschrieben und kann an einen oder mehrere Preisträger vergeben werden. Gefördert wird eine neu zu erstellende photographische Arbeit, deren Ergebnisse innerhalb von zwei Jahren präsentiert werden müssen. Bewertet wird die eigenständige photographische Bildleistungen der Bewerber, unabhängig von ihrer stilistischen Ausrichtung oder ihrer inhaltlichen Thematik.

Kultur für Obdachlose: Der Gewinner des DGPh-Bildungspreises 2015 der Deutschen Gesellschaft für Photographie steht fest

Kultur für Obdachlose: Der Gewinner des DGPh-Bildungspreises 2015 der Deutschen Gesellschaft für Photographie steht fest

Die Jury hat entschieden: Das "Haus St. Martin am Autoberg" in Hattersheim wird für sein kulturelles Programm für wohnungslose Menschen den DGPh- Bildungspreises 2015 erhalten. Für den Gewinner ein doppelter Anlass zum Feiern, denn das Veranstaltungsprogramm „Kunst und Kultur am Autoberg“ hat in diesem Jahr auch noch seinen 10. Geburtstag. Das Haus St. Martin ist eine integrierte Facheinrichtung in der Trägerschaft des Caritasverbands für den Bezirk Main-Taunus e.V.

Ziel war es für Klaus Störch, den Leiter der Einrichtung, über schnell erfassbare Photographien Vorurteile gegenüber wohnungslosen Menschen und Langzeitarbeitslosen abzubauen. Das Medium nahm von Anbeginn an einen hohen Stellenwert bei den Projekten ein und funktioniert ganz besonders als Scharnier zwischen den Obdachlosen und der Bevölkerung in der Region.

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