Die DGPh

Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh)

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) versteht sich als ideelle Organisation, die sich vorrangig für die kulturellen Belange der Photographie und verwandter Bildmedien einsetzt. In ihre Aktivitäten bezieht sie die konventionellen Verfahren der Photographie und deren vielfältige Anwendungsgebiete in Kunst, Wissenschaft, Bildung, Publizistik, Wirtschaft und Politik ebenso ein, wie nicht konventionelle Verfahren und neue Bildmedien.

A. Eisenstaedt, Marilyn Monroe

   

Ihre etwa 1000 Mitglieder sind verdiente Persönlichkeiten der deutschen und der internationalen Photoszene. Diese vereint das Ziel, das allgemeine Ansehen der Photographie in der Öffentlichkeit zu fördern. Die Mitglieder der DGPh werden aufgrund ihrer Verdienste um die Photographie auf Vorschlag von zwei Mitgliedern durch den Vorstand berufen. Verdiente Persönlichkeiten aus dem Ausland können zu „korrespondierenden Mitgliedern“ ernannt werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie will ein offenes Forum für alle an der Photographie Interessierten sein. Mit öffentlichen Veranstaltungen will sie Beiträge zu gesellschaftlich relevanten und aktuellen Fragen leisten, wie sie sich im Zusammenhang mit dem photographischen Bild in unserer Zeit stellen.

Aufgrund ihrer interdisziplinären Mitglieder- und Organisationsstruktur, die in der Einrichtung unterschiedlicher Sektionen zum Ausdruck kommt, vermag die DGPh entsprechende Fragen in fachübergreifenden Zusammenhängen zu behandeln.

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie versteht sich nicht zuletzt als repräsentatives Organ für die Darstellung und Vermittlung wegweisender photographischer Leistungen in der Öffentlichkeit. In diesem Sinne hat die DGPh Preise und Auszeichnungen gestiftet, die an Persönlichkeiten und Institutionen der Photographie vergeben werden, die sich in besonderer Weise durch bildnerische, wissenschaftliche, publizistische oder gesellschaftlich wirksam gewordene Werke profiliert haben.

Die Deutsche Gesellschaft für Photographie setzt dabei - vor allem in der Arbeit der Sektionen - folgende thematischen Schwerpunkte:

  • Die DGPh befasst sich mit der kulturellen, gesellschaftlichen und ästhetischen Bedeutung der Photographie als Bildmedium. Die DGPh lässt sich dabei von der Überzeugung leiten, dass dem photographischen Bild in unserer modernen Kommunikations-, Informations- und Mediengesellschaft eine zentrale Bedeutung für die allgemeine öffentliche Bewusstseinsbildung zukommt.
  • Die DGPh fördert die zukunftsweisende Schulung des Sehens, die Allgemeinbildung der visuellen und medialen Wahrnehmung sowie die fachspezifische, professionelle Ausbildung zum Photographen.
  • Die DGPh fördert das Interesse an der Geschichte der Photographie und zwar sowohl unter naturwissenschaftlichen - apparativen, technischen - als auch geisteswissenschaftlichen - bildnerischen, soziologischen, visuell-ästhetischen, medialen - Aspekten.
  • Die DGPh beschäftigt sich mit der Distribution und Logistik photographischer Bilder und allen damit zusammenhängenden Rechtsfragen.
  • Die DGPh fördert die Photographie im Kontext von Medizin und Wissenschaft in der Spannbreite von Forschung, Dokumentation und gestaltender Darstellung.
  • Die DGPh beschäftigt sich mit den wissenschaftlich-technischen Fortschritten der Photographie, insbesondere mit historischen und aktuellen Erfindungen und Anwendungen.