Dr.-Otto-Steinert-Preis der DGPh

Die Sektion „Bild“ der DGPh vergibt seit 1979 den Dr.-Otto-Steinert-Preis. Er dient dem Andenken an den großen Photographen und Pädagogen Dr. Otto Steinert (1915 – 1978), der die „subjektive Photographie“ begründete. Als Kurator und als Lehrer an der Folkwangschule Essen prägte er zudem eine ganze Generation von Photographen und Ausstellungsmachern. Seit 1983 wird der Dr.-Otto-Steinert-Preis alle zwei Jahre als Stipendium ausgeschrieben. Er ist mit 5000 Euro dotiert, die auch geteilt werden können.

Der Dr.-Otto-Steinert-Preis der Sektion „Bild“ der Deutschen Gesellschaft für Photographie soll das Realisieren eines vom Bewerber vorgeschlagenen photographischen Projekts innerhalb eines Jahres ermöglichen. Bei der Entscheidung werden eigenständige Bildleistungen unabhängig von ihrer stilistischen Ausrichtung oder ihrem inhaltlichen Thema berücksichtigt. Bewerben können sich Einzelpersonen oder Personengruppen, die ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben.

Der Bewerber muss ein Exposé, in dem Thema, Zielsetzung und Darstellungstechnik der geplanten photographischen Arbeit beschrieben werden, einreichen. Des weiteren ist eine Kurzbiographie, aus der die wichtigsten persönlichen und beruflichen Stationen sowie eventuelle bisherige Publikationen und Ausstellungen hervorgehen, vorzulegen.

Schließlich werden 15 bis 20 Originalvergrößerungen oder hochwertige digitale Prints im Format bis 50x60 cm, mit denen der Bewerber seine bisherige photographische Arbeit vorstellt, erwartet.

 

Die bisherigen Preisträger

1979   Hermann Stamm, Kassel
1981   Heiner Blum, Kassel
Thomas Deutschmann, Auhagen
Jürgen Hocker, Gaby Winkler, Köln
Andreas Horlitz, Essen
Holger Stumpf, Hamburg
1983   Thomas Berndt, Laatzen
1985   Wolfgang Zurborn, Dortmund
1987   Ulrich Görlich, Berlin
1989   Stefan Dolfen, Essen
1991   Gerard Saitner, Kassel
1993   Jitka Hanzlova, Essen
1995   Arwed Messmer, Berlin
1998   Katrin Thomas, New York
2000   Axel Boesten, Bochum
2002   Dirk Gebhardt, Köln
Ralf Meyer, Kiel
2004   Lucas Roth, Köln
2007   Maziar Moradi, Berlin