
Photo Martina Virbom
Anlässlich der Verleihung des Robert-Luther-Preises an Gerhard Bonnet veranstaltete die Sektion Wissenschaft und Technik am 6. November an der FH Köln einen High-Dynamic-Range-Workshop
Seit vierzehn Jahren war der Robert-Luther-Preis der Sektion Wissenschaft und Technik nicht mehr vergeben worden. Mehr als sechzig Interessierte hatten sich zu der denkwürdigen Veranstaltung eingefunden, darunter leider nur wenige DGPh-Mitglieder. Während der den Workshop einleitenden Preisverleihung beschrieb Prof. Dr. Hans Brümmer, Vorsitzender der Sektion, kurz die Umwälzungen, die sich in den letzten Jahrzehnten vollzogen hatten. 1966, als der Preis zum ersten Mal vergeben wurde, stand die Photographie, insbesondere die deutsche Photoindustrie, noch ganz im Zeichen der Chemie. Bis zu seiner bis jetzt letzten Vergabe 1995 wurde der Preis für Photochemische Erkenntnisse vergeben. Der Titel der vor genau zwanzig Jahren prämierten Arbeit lautete beispielsweise: „Festkörperchemische Vorgänge bei der Herstellung Photographischer Emulsionen." Der damalige Preisträger, Dr. Wolfgang Schmidt, ist inzwischen einer der beiden stellvertretenden Sektionsvorsitzenden. Er verfolgte die Preisverleihung an Gerhard Bonnet sichtlich erfreut.
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