Aktuelle Bücher im September 2017

Cornelia Kemp (DGPh)
Foto und Film - Die Technik der Bilder

268 Seiten
Deutsches Museum München
ISBN: 978-3940396570; 24 Euro

Die Photographie als ein Leitmedium des Industriezeitalters bezeichnet sowohl ein bildgebendes Verfahren wie auch das Bild als Produkt dieses Verfahrens. Und auch der Begriff Film hat eine doppelte Bedeutung, da er zum einen das bewegte Bild des Kinos im Unterschied zum stillen Bild der Photographie benennt und zum anderen das herkömmliche Speichermedium, mit dem die Aufnahme in der Kamera festgehalten wird. Die Koppelung der beiden Begriffe im Titel des Buchs setzt ganz bewusst auf dieses breite Spektrum möglicher Assoziationen, um eine offene Sicht auf das Themenfeld zu bewahren. Während Photoausstellungen heute ein fester Bestandteil der Kulturszene sind, gerät die immer leichter zu beherrschende Phototechnik seit dem Durchbruch der Digitalphotographie mehr und mehr in Vergessenheit. Doch ohne die Kenntnis ihrer historischen Entwicklung wie auch ihrer technischen Grundlagen bleiben wesentliche Aspekte des photographischen Bildes im Dunkeln. Der vorliegende Band begleitet die Dauerausstellung "Foto und Film" des Deutschen Museums mit Essays, Objektgeschichten und einem reich bebilderten Katalog. Das breite Themenspektrum erfasst die Technik der Bilder aus ganz unterschiedlichen Perspektiven - angefangen von einem historischen Überblick über die Behandlung außergewöhnlicher Objekte bis hin zu technischen Details und ausgewählten bildgebenden Verfahren.

 

Man Ray
Hrsg.: Manfred Heiting (DGPh)

252 Seiten, Texte in Deutsch, Englisch, Französisch
Taschen Verlag
ISBN 978-3-8365-6448-9; 19,99 Euro

Als künstlerisches Multitalent betätigte sich Man Ray (1890 – 1976), als Emmanuel Radnitzky in Philadelphia (USA) als Kind russischer Einwanderer geboren, als modernes Universalgenie mit gattungsübergreifenden Projekten und setzte sich mit Malerei, Bildhauerei, Film, Drucktechnik und Dichtung auseinander. Doch es waren seine photographischen Arbeiten - Aktaufnahmen, Modephotographien und Porträts, mit denen er in der Kunst der Moderne ein neues Kapital aufschlug. In dem vom Designer, Kurator, Photo- und Buchexperten Manfred Heiting (DGPh) herausgegebenen Band wird der künstlerische Werdegang von Man Ray von den Anfängen in New York bis nach Paris verfolgt. Nachdem dieser schon in New York mit Marcel Duchamp kollaboriert und die etablierte Kunstwelt irritiert hatte, etablierte sich Man Ray ab 1921 in Paris mit seinen surreal-verfremdeten Photographien und phototechnischen Experimenten, wie der Solarisation, der Mehrfachbelichtung und Photogrammen (den von ihm sogenannten Rayographien) rasch im Kreis der Dadaisten und Surrealisten und wurde dort die zentrale Figur der Avantgarde. Gemeinsam mit Künstlern wie Jean Arp, Max Ernst, André Masson, Joan Miró und Pablo Picasso nahm er an der ersten Surrealisten-Ausstellung teil und schuf schließlich Aufnahmen, wie ‚Noir et blanche‘ und ‚Le Violon d’Ingres‘, die zu Klassikern der Moderne wurden. Zahlreiche Beispiele, Stillleben, Porträts und mehr zeigen, wie Man Ray durch unablässiges Experimentieren mit neuen Techniken und Effekten das eher dokumentarische Medium Photographie in ein poetisches Ausdrucksmittel verwandelte. Die in der neuen Reihe „Foto Masters“ erschienene Monographie vermittelt mit einer breit gefächerten Auswahl seiner Werke einen lebhaften Eindruck von Man Rays Vielseitigkeit und photographischem Vermächtnis.  (vZ)

 

Arbeiten in Geschichte
Zeitgenössische chinesische Fotografie und die Kulturrevolution

160 Seiten, 94 farbige und 14 s/w Abbildungen
Kerber Verlag
ISBN 978-3-7356-0385-2; 38 Euro

Welche Folgen hat die Kulturrevolution für die aktuelle chinesische Kunst- und Photographieszene? Diese Frage steht im Mittelpunkt der Ausstellung Arbeiten in Geschichte. Zeitgenössische chinesische Photographie und die Kulturrevolution, die den Blick auf eines der faszinierendsten Kapitel der Photographiegeschichte wirft. Ausgehend von historischen Aufnahmen haben sich chinesische Photographen und Künstler mit der Thematik auseinandergesetzt und Massengruppenporträts, private Photographien oder Presseaufnahmen bedeutender Ereignisse in gegenwärtige Bildsprachen übersetzt. Die Publikation zeigt diese historischen Gegenpole und verhilft zu einem besseren Verständnis zeitgenössischer chinesischer Photokunst.

 

Dieter Seitz
Nomads Land - The Kazakhstan Project

160 Seiten, 103 Abb.
Hatje Cantz
ISBN 978-3-7757-4363-1; 40 Euro

Dieter Seitz erzählt mit seinen Bildern von einer Wanderung, die im ursprünglichen Nomads Land beginnt und in den Städten Kasachstans, der Heimat der heutigen, urbanen Nomaden endet. Ihn interessiert das Leben der Menschen im kulturellen Zusammenspiel zwischen Ost und West, zwischen Sowjet-Ära und dem kasachischen Neuanfang, zwischen revitalisierter Folklore und moderner Konsumwelt. Impressionen immer noch sichtbarer Verwüstungen der Krisenjahre nach 1991 stehen neben einfühlsamen Portraits; die Facetten des Vielvölkerstaates mit über einhundert Ethnien werden spürbar in diesem Band. Mit subjektivem Blick vermessen Seitz' Bilder Kontinuität, Zerfall und Neuanfang einer postsozialistischen Gesellschaft und zeichnen auf eindrückliche Weise die kulturelle Topografie einer der größten Transformationsgesellschaften im Herzen Eurasiens nach. Ein Essay von Markus Kaiser skizziert die soziokulturellen Hintergründe der Entwicklung Kasachstans an der geopolitischen Schnittstelle zwischen Europa und Asien.



Edward Weston
Hrsg.: Manfred Heiting (DGPh)

252 Seiten, Texte in Deutsch, Englisch, Französisch
Taschen Verlag
ISBN 978-3-8365-6450-2; 19,99 Euro

Nur wenige Photographen haben ein solches Erbe hinterlassen wie Edward Weston (1886–1958). Er war ganz einfach ein photographisches Naturtalent, dessen Arbeiten bereits ein Jahr, nachdem er mit 16 seine erste Kamera geschenkt bekommen hatte, im Art Institute of Chicago ausgestellt wurden. Nach zehn erfolgreichen Jahren als Porträtphotograph, in denen er mit malerischen Unschärfe-Effekten gearbeitet hatte, wurde er zur Leitfigur der ‚Gruppe f/64‘, einem Zusammenschluss einiger kalifornischer Photographen, die einer „reinen“, auf äußerste Bildschärfe und Detailtreue ausgerichteten Schule, der „Straight Photography“, Bahn brechen wollten. Mit großen Plattenkameras von 8'' x 10'' und einer Blende 64 erzielt er Aufnahmen von extremer Schärfentiefe und ganz eigenem künstlerischen Reiz. Auf diese Weise erarbeitet er sachliche und zugleich ausnehmend sinnliche Photographien, meisterhaft ausbalanciert zwischen stechender Intensität und kompositorischer Ruhe. Weston vollzog so einen stilistischen Umschwung, der seine Karriere entscheidend beflügelte. Ob Akte, Naturstudien oder unzählige unterschiedliche Ansichten der dramatischen kalifornischen Landschaft: Westons Werke zielten stets darauf ab, die „eigentliche Substanz und Quintessenz der Sache selbst“ zu erfassen. In dieser von Manfred Heiting (DGPh) ebenfalls in der neuen Reihe „Foto Masters“ herausgegebenen Monographie zeichnet Kurator Terence Pitts unter dem Titel „Kompromisslose Landschaft“ in seinem Beitrag das Leben und Werk von Edward Weston nach. Der Band führt einige seiner markantesten Werke, Ikonen der modernen Photographie, zusammen. (vZ)

 

Herlinde Koelbl (DGPh)
Stille Post

76 Seiten, 28 Abbildungen
Sieveking Verlag
ISBN 978-3-944874-67-8; 22 Euro

»Stille Post« ist ein weltweiter Klassiker – egal, ob man das beliebte Kinderspiel als »Flüsterpost«, »Chinese whispers«, »téléphone arabe«, »passaparola« oder »teléfono estropeado« kennt, die Regeln sind einfach und immer dieselben: hören, verstehen, weitersagen. Genauso funktioniert die Kommunikation von Mensch zu Mensch – zwischen Alt und Jung, Schwarz und Weiß, Mann und Frau. Mit ihrem interkulturellen Photoprojekt hat Herlinde Koelbl die intimen Momente des Flüsterns und Lauschens mit ihrer Kamera festgehalten. Dazu brachte die renommierte Künstlerin 28 ungleiche Paare zusammen: Frauen, Männer und Kinder aus 16 Nationen, fünf verschiedenen Kontinenten und jeden Alters, darunter auch Prominente wie etwa die Schauspielerin Sunnyi Melles, der Barbesitzer Charles Schumann oder die Moderatorin Amelie Fried. Sie alle flüstern einander Botschaften zu. Dabei versteht jeder etwas anderes und entscheidet individuell, wie er das Gehörte interpretiert und weitergibt. Auch wenn uns als Betrachtern der Inhalt verborgen bleibt: Die in den Schwarz-Weiß-Photographien dokumentierten Begegnungen offenbaren Vertrauen, das jegliche Sprachbarriere überwindet, kulturelle Unterschiede aufhebt und eine Kette des Verstehens bildet.

 

Peter Badge
Nobel Heroes

2 Bände: 856 Seiten, 395 Abbildungen, Englisch
Steidl Verlag
ISBN 978-3-95829-192-8; 125 Euro

Im Jahr 2000 begann Peter Badge in einem Langezeitprojekt nacheinander alle lebenden Nobelpreisträger zu photographieren – ins Leben gerufen durch ein Konsortium internationaler Auftraggeber wie der Lindauer Nobelpreisträger Tagung, der Smithsonian Institution, sowie der National Portrait Gallery in Washington D.C., des Deutschen Museums von Meisterwerken der Naturwissenschaft und Technik und der Klaus Tschira Stiftung. Das Projekt führte Badge rund um die Welt, in die Heimat der Preisträger, in ihre Labore und Arbeitsstätten, ihr Zuhause und sogar ihre Urlaubsziele. In dieser außergewöhnlichen Portrait-Serie über einige der herausragendsten Persönlichkeiten der Welt zeigt uns der Photograph die Gesichter beeindruckender Charaktere, deren wissenschaftliche Expertise auch die Grundlage für ihre Lehre bildet. Als hochangesehene Vertreter der wissenschaftlichen Gemeinschaft stehen sie für einen ununterbrochenen Prozess der Forschung und gleichzeitig für die Aufgabe, universelle Probleme anzusprechen, die uns alle betreffen. In ihren klaren Augen lässt sich ihre gemeinsame Stärke und Anstrengung erkennen.

 

Werner Kohn (DGPh)
Menschen in Afghanistan 1968

184 Seiten, 181 Farb-Abb.
Erich Weiss Verlag
ISBN: 978-3-940821-57-7; 45 Euro

Werner Kohn reiste 1968, wie es zu dieser Zeit häufiger vorkam, ohne festen Zeit- und Reiseplan. Seine Route führte ihn aus der Türkei und dem Iran kommend nach Herat, Kandahar, Ghazni, Kabul und nach einem Abstecher über Mazar-i Scharif zurück nach Kabul, insgesamt drei Monate durch Afghanistan und dann schließlich weiter nach Pakistan. Mit einer Rolleiflex 4 x 4 auf Ektachrome photographierte er Menschen und deren Leben im öffentlichen Raum.

 

Steve McCurry
Afghanistan 

256 Seiten; Englisch, Deutsch, Französisch
Taschen Verlag
ISBN: 978-3-8365-6936-1; 59,99 Euro

Der amerikanische Photograph Steve McCurry reiste 1979, als die Sowjetunion militärisch in die innerafghanischen Konflikte eingriff,  erstmals in das Land, um – verkleidet in landestypischer Tracht – vom Kampf der Mudschahedin gegen Besatzer und regierungstreue Truppen zu berichten. Für seine Aufnahmen aus diesem Konflikt, die ihn weltweit bekannt machten, wurde er 1980 mit der ‚Robert Capa Gold Medal‘ und 2011 dem ‚Leica Hall of Fame Award‘ ausgezeichnet. Seit damals reiste der vielfach prämierte Photograph,  der sich selbst nicht als Photojournalist, sondern als „visueller Storyteller“ versteht, immer wieder in das Land am Hindukusch, um von seinen Menschen und ihrem Alltag zu berichten. Dadurch wurde er zum intimen Kenner einer Region, die nach wie vor von endlosen Aufständen, ethnischen Konflikten, Kolonial- und Bürgerkriegen sowie religiösem Terror durchgerüttelt wird. Sein berühmtes Porträt eines afghanischen Mädchens, 1984 allerdings in einem Flüchtlingslager in Pakistan photographiert, erlangte als Projektionsfläche westlicher Phantasien eine ungeheure Popularität und wurde zu McCurrys ‚Signature Shot‘. Wie viele von McCurrys Arbeiten besitzt es eine zeitlose, malerische Qualität. Der vorliegende Bildband beginnt mit einer Reihe 1979 entstandener schwarzweißer Porträts junger, bewaffneter Männer und zeigt danach wunderbare, ausschließlich großformatig gedruckte farbige Aufnahmen aus vier Jahrzehnten Afghanistan: Menschen verschiedenen Alters und Landschaften - überwältigende, atmosphärisch dichte Bilder aus einem Land, das sich ungeachtet von Krieg und Zerstörung eine verblüffende Schönheit bewahrt hat. (vZ)

 

Framing Community
Magnum Photos, 1947 - Present

128 Seiten, 110 Abbildungen, Englisch
Hirmer Verlag
ISBN: 978-3-7774-2888-8; 24,90 Euro

Die weltberühmte Photographen-Kooperative Magnum wurde 1947 gegründet. Basis war der Geist des Humanismus, denn die Photographen fanden eine Welt voller Unruhen, auseinanderbrechenden Gefügen und polarisierender Politik vor. Zum 70. Geburtstag der Agentur hat das New Yorker Hunter College unter Leitung der Kunsthistorikerin Prof. Maria Antonella Pelizzari die Arbeit von Magnum und ihrer Photographen aufgearbeitet. Unter dem Thema ‚Magnum Photos and Its Others‘ führt sie in dem Buch zunächst in den Werdegang der Photographen-Gemeinschaft ein und beleuchtet deren Grundpfeiler: Die Gemeinschaft. Es folgen Arbeiten verschiedener Magnum-Photographen, die in vier Kapiteln zusammengefasst sind. Kapitel 1 trägt den Titel „Longing for Community“ und präsentiert die Reportagen ‚The Italians‘ von Bruno Barbey, ‚Die Deutschen‘ von René Burri, ‚Prince Street Girls‘ von Susan Meiselas,  ‚God Inc.‘ von Carl de Keyser, ‚The Adventures of Guille and Belinda‘ von Alessandra Sanguinetti und ‚Songbook‘ von Alec Soth. In dem Abschnitt „Shifting Community“ werden ‚D’une Chine à l’autre‘ von Henri Cartier-Bresson, ‚DDR-Ansichten‘ von Thomas Höpker und ‚Who Knows/Mumkin‘ von Bieke Depoorter als Beispiele dargestellt. Das Kapitel „Contested Territories“ enthält die Beiträge ‚Time of Change: Civil Rights Photographs‘ von Bruce Davidson, ‚La Causa: The California Grape Strike‘ von Paul Fusco, ‚Rich and Poor‘ von Jim Goldberg sowie ‚Buzzing at the Still‘ von Peter van Agtmael. Das letzte Kapitel steht unter dem Titel „Displaced Community“ und präsentiert die Reportagen ‚Children of Europe – Greece‘ von David Seymour, ‚Exiles‘ von Josef Koudelka, ‚Then Palestine; No Man’s Land‘ von Larry Towell und ‚Crossings: Photographs from the U.S.-Mexico Border‘ von Alex Webb. Die insgesamt über 100 Aufnahmen der 18 Reportagen dramatischer Ereignisse des Weltgeschehens oder stiller, privater Einblicke in den menschlichen Alltag zeugen allesamt von der Kraft der Photographie und gehören heute zu unserem kollektiven Gedächtnis. Gleichzeitig beweisen sie den Grundsatz von Magnum, Werke zu schaffen, die einen weltverbessernden, aufklärerischen Einfluss haben. (vZ)

 

Capital Africas
Afriques Capitales

208 Seiten, 115 Farb- und S/W-Abbildungen
Englisch, Französisch
Kehrer Verlag
ISBN 978-3-86828-792-9; 25 Euro

Beteiligte Künstler: Akinbode Akinbiyi, Leïla Alaoui, Kwame Akoto Almighty God, Héba Amin, El Anatsui, Joël Andrianomearisoa, Abdulrazaq Awofeso, Sammy Baloji, Nabil Boutros, Poku Cheremeh, Mimi Cherono Ng’ok, Gopal Dagnogo, Godfried Donkor, Theo Eshetu, Modupeola Fadugba, Franck Abd-Bakar Fanny, Meschac Gaba, Lucas Gabriel, Jellel Gastelli, Pélagie Gbaguidi, François-Xavier Gbré, Kendell Geers, Simon Gush, Hassan Hajjaj, Kiluanji Kia Henda, Nicholas Hlobo, Délio Jasse, Mouna Jemal Siala, Samson Kambalu, Katia Kameli, Mouna Karray, William Kentridge, Ala Kheir, Abdoulaye Konaté, Joseph Kosuth, Jean Lamore, Moshekwa Langa, Youssef Limoud, Nicola Lo Calzo, Mário Macilau, Michèle Magema, Ato Malinda, Safaa Mazirh, Fatima Mazmouz, Emo de Medeiros, Myriam Mihindou, Nandipha Mntambo, Zwelethu Mthethwa, Aida Muluneh, Lavar Munroe, Hassan Musa, Paul Alden Mvoutoukoulou, Mwangi Hutter, Moataz Nasr, Aimé Ntakiyica, Uche Okpa Iroha, Maurice Pefura, Alexis Peskine, Pumé Bylex, Emilie Régnier, Tracey Rose, Pascale Marthine Tayou, Antoine Tempé, Guy Tillim, Andrew Tshabangu, Freddy Tsimba, Ouattara Watts, James Webb, Amina Zoubir.

 

Nicola Lo Calzo
Regla

144 Seiten, 81 Farb- und 3 S/W-Abbildungen
Englisch, Spanisch    
Kehrer Verlag
ISBN 978-3-86828-788-2; 35 Euro

Seit fünf Jahren erkundet Nicola Lo Calzo auf verschiedenen Kontinenten die lebendige Erinnerung an Sklaverei und Kolonialismus. Nach Aufenthalten in Westafrika, der Karibik, Südamerika, Louisiana und Mississippi wandte er sich Kuba zu, insbesondere den afrokubanischen Gemeinschaften aus Nachfahren afrikanischer Sklaven und Kreolen. Die hier vorgestellten Bilder entstanden, indem er in marginale Räume eintauchte, die früher geheim waren, aber inzwischen vom Castro-Regime toleriert – und kontrolliert – werden: die Tempel der Regla de Ocha und der Regla del Palo, die Geheimgesellschaft der Abakuá, die Carabalí-Vereinigungen und die Freimaurerlogen. Sie basieren auf Werten wie Solidarität, dem Heiligen, der Erinnerung, der Freiheit des Individuums und seiner Meinung. 130 Jahre nach Abschaffung der Sklaverei sind sie die direkten Erben von Kultur- und Widerstandsformen, die während der spanischen Kolonialzeit von afrikanischen Sklaven und sogenannten "freien Farbigen" entwickelt wurden. Auch die Hip-Hop-Bewegung, in den 1990ern aus den USA importiert, bietet neuen Generationen Freiräume. Regla zeigt, wie die Raperos eine Negra-Identität und -Kultur zurückerobern und die Geschichte ihrer Sklavereivergangenheit zu neuem Leben erwecken.

 

Gianluca Galtrucco
For Your Consideration

108 Seiten, 45 Abb., Englisch
Hatje Cantz
ISBN 978-3-7757-4344-0; 50 Euro

Wie keine andere Stadt der Welt lädt Los Angeles zum Spiel mit Illusionen ein. An jeder Ecke stellt man sich die Frage, ob man gerade auf einem Filmset steht oder das Wüstenklima einen Hitzeflash mit Fata Morgana produziert hat. Der in Los Angeles ansässige Italiener Gianluca Galtrucco hat Bilder voller Situationskomik gefunden, die die Grenze zwischen Realität und Inszenierung verwischen lassen. Unklar bleibt, wann er als Gestalter der Träume ins Echt-Tableau eingegriffen hat und wann er einfach Vorgefundenes auf die sprichwörtliche Spitze treibt. Manchmal geben auch die Titel einen letzten Dreh: Die riesige Discokugel, die vor der Villa liegt, ist Unplugged, eine vom Kran angehobene eingepackte Statue heißt Deus ex Machina. Viele Worte sind Anspielungen an die Welt des Films, am Ende steigt eine Jesusfigur aus einer Stretchlimousine: The Second Coming. Alles wird gut – solange wir den Bildern nur vertrauen.

 

Manfred Paul (DGPh)
Dresden 1984 - 1988

Leonhard Museum Dresden, 25 Euro

Das menschliche Gedächtnis ist – wahrscheinlich zum Glück – keine besonders präzise Maschine. Was ist oder eben noch war, in all seiner Plastizität, mit all seinen emotionalen Zuschreibungen irgendwo zwischen schrecklich und schrecklich schön, verliert schon bald seine Kontur. Tage, Monate, Jahre später bleibt nicht viel mehr als eine ungefähre Ahnung des Gewesenen. Scharf und scheinbar unvergänglich bleiben allein materielle Erinnerungsbilder wie etwa Photographien – die freilich nur einen kurzen Augenblick zu konservieren vermögen. Aber auch sie sind nicht fälschungssicher, sondern geformt von der Weltsicht und dem subjektiven Blick des Photographen. Manfred Paul photographierte zwischen 1984 und 1988 in Dresdner Künstlerateliers. Diese Bilder sind geprägt von den Realitäten eines politischen Systems im Endstadium. Der Photograph konzentrierte sich auf die Gesichter und Lebensräume der Bohème in einer längst in Agonie verfallenen Utopie. Wache Gesichter, selbstbewusst, widerständig; Charaktere, die für die Repressionen eines kleinbürgerlichen Funktionärsstaates namens DDR nicht mehr wirklich erreichbar waren: Via Lewandowski, Angela Hampel, Wolfram Adalbert Scheffler, Christine Schlegel und andere.

 

Subjective Objective
A Century of Social Photography

368 Seiten, 229 Abbildungen, Englisch
Hirmer Verlag
ISBN: 978-3-7774-2953-3; € 49,90

Donna Gustafson, die Kuratorin für amerikanische Kunst am Zimmerli Art Museum der Rutgers University, New Brunswick, N.J. (USA), und Andrés Mario Zervigón, der dort lehrende Professor für Kunstgeschichte, befassen sich bei ihren Forschungen intensiv mit der sozialdokumentarischen Photographie. Daraus ist eine große Ausstellung entstanden, zu dem dieses sehr informative und reich bebilderte Katalogbuch erschienen ist. In der Einführung schildert Marti Mayo, der Direktor des Art Museums, dass beides aus einem im Frühjahr 2016 an der Rutgers Universität durchgeführten Seminars entstanden ist. Beide Initiatoren – Gustafson und Zervigón – führen daher auch zunächst ausführlich in die Geschichte der Dokumentarphotographie ein. In seinem Beitrag „Documentary Photography and Emotion“ beschreibt  Andrés Mario Zervigón danach deren Anfänge am Beispiel der Veröffentlichung „Unfallgefahren und Unfallschutz in der Holzindustrie“ sowie der Zeitschrift ‚Arbeiterphotographie‘ in Deutschland. Unter dem Titel „Simplicity and Directness“ stellt Sarah M. Miller fest, dass die Bewegung „Neues Sehen“ in den USA von Photographen wie Walker Evans, Lincoln Kirstein, Berenice Abbot oder Ansel Adams, später auch Jocob Riis und Lewis Hine sowie Dorothea Lange übernommen wurde. In ihrem Beitrag beschreibt Donna Gustafson am Beispiel der Arbeit von Bill Owens, wie amerikanische Vorstädte photographisch dokumentiert wurden und führt zum Beweis die Ausstellungen ‚Toward a Social Landscape‘ von 1966, ‚New Documents‘ von 1967 und ‚New Topographics‘ von 1975 an. Ein Schwerpunkt der Forschungsarbeit an der Rutgers University befasst sich mit ‚Russian Art and Soviet nonconformist Art‘. Diesem Bereich widmet sich Julia Tulovski unter dem Titel „Shifting the Lens – Views of Social Documentary Photography in the Soviet Union“. Alle Textbeiträge sind beispielhaft bebildert, doch enthält der umfangreiche und erstklassig bestückte Bildteil des Katalogbuchs Aufnahmen von insgesamt 67 Photographen von Berenice Abbot über Jane Evelyn Atwood, Margaret Bourke-White, Larry Clark, Bruce Davidson, Robert Frank, Lee Friedlander, André Kertész, Danny Lyon, Susan Meiselas, Gordon Parks, Alexander Rodchenko, Sebastiao Salgado, August Sander bis hin zu Weegee und Garry Winogrand - eine hochinteressante, leider nur in englischer Sprache vorliegende Dokumentation über die sozialdokumentarische Photographie. (vZ)
(Ausstellung: Zimmerli Art Museum, New Brunswick (USA) noch bis 7.1.2018)

 

Rico Scagliola & Michael Meier
years later...

232 Seiten, 146 Farbabb., Englisch
Edition Patrick Frey
ISBN: 978-3-906803-40-1; 60 Euro

Seit drei Jahren photographieren Rico Scagliola und Michael Meier unbemerkt Menschen jeglicher Herkunft und jeden Alters im öffentlichen und halböffentlichen Raum von Städten – auf der Straße und auf Plätzen, in Cafés und Bars, in Bahnhöfen und Flughäfen, in Geschäften und Einkaufszentren. In der Tradition der subjektiven Street Photography untersuchen sie Alltagsriten und Selbstdarstellungsstrategien und beobachten, wie sich die Grenze zwischen Öffentlichkeit und Privatsphäre durch die Verbreitung neuer Medien zusehends verwischt. Dabei wird offenkundig, wie Menschen westlicher Prägung, weitgehend befreit von großen Ideologien und starren sozialen Normen, sich als eigenständiges Selbst zu beweisen versuchen, dabei aber immer wieder vom alles absorbierenden Mainstream eingeholt werden. Diese Überforderung durch den Willen zur Individualität wird verstärkt durch die sich überall angleichende, kommerziell optimierte Architektur urbaner Zentren mit ihrem Versprechen von Transparenz und Stabilität. Der Einzelne kann sich der städteplanerischen Kontrolle und Steuerung nur schwer entziehen. An die Seite der Bilder treten Texte mit Gesprächsfragmenten – auf der Straße gehört, aus Gesprächen mit Freunden, aus Monologen auf Youtube-Kanälen. Mit ihren Schilderungen banaler Alltagserlebnisse lassen sie den Leser eintauchen in einen (main)stream of consciousness. Die Bilder und Texte fügen sich zu einer transnationalen gesellschaftlichen Gesamtschau, einer losen Folge von Sittengemälden – einer comédie humaine der Gegenwart.

 

Joachim Richau
Fragment oder die Gegenwart des Zweifels
Texte:
Katrin Arrieta, Peter Kruska, Christiane Stahl (DGPh)
86 Seiten, 22 Farb- und 28 Duplexabbildungen
Kehrer Verlag
ISBN 978-3-86828-780-6; 35 Euro

Unmittelbar nach dem Fall der Mauer im Herbst 1989 begann Joachim Richau seine regelmäßigen Arbeitsaufenthalte in Skandinavien. Nachdem er sich ab Mitte der 1990er-Jahre verstärkt mit dem landschaftlichen Raum und seiner Struktur auseinander gesetzt hatte, realisierte er seine photographischen Serien und Einzelbilder ab Anfang der 2000er-Jahre nur noch dort. Mehr als zehn Jahre lang hatte Richau in Dalarna / Schweden ein Atelier im Waldhaus von Freunden, weit entfernt von bewohnter Gegend, wohin er sich jedes Jahr zu mehrmonatigen Aufenthalten zurückzog – vornehmlich auch im Winter. Zum Werkkomplex Fragment oder die Gegenwart des Zweifels gehören auch Aufnahmen, für die der Photograph immer wieder den gleichen Steinbruch aufsuchte. Bestimmend in diesen Bildkompositionen der jüngsten Schaffensphase ist die Dualität zwischen einer annähernd opaken Oberfläche einer mehrschichtigen Schneedecke und dem darunter liegenden rotbraunem Gestein. Dabei ist das Ziel nicht die Dokumentation konkreter Orte. Vielmehr erreichen die zum Teil extremen Nahaufnahmen von Eisoberflächen oder Steinwänden eine Abstraktion, die das jeweilige Bildsujet jeglichem zeitlichen und räumlichen Kontext entheben. (Ausstellungen: Alfred Ehrhardt Stiftung, Berlin, 16.09. – 23.12.2017; Kunstmuseum Dieselkraftwerk, Cottbus, 02.12.2017– 28.01.2018)

 

Gerda Schütte
Fotografie

192 Seiten, 279 Duplexabbildungen
Deutsch, Englisch, Französisch
Kehrer Verlag
ISBN 978-3-86828-807-0; 39,90 Euro

Die seit rund 40 Jahren in Paris lebende Künstlerin Gerda Schütte hat mit dem Aufkommen der Digitalphotographie die Kamera – auch die analoge – als ihr Arbeitswerkzeug verbannt und arbeitet seitdem nur noch mit Licht und lichtempfindlichem Papier in der Dunkelkammer. Sie erschafft eine gänzlich neue Bildwelt, die nicht die Abbildung des Objektes meint, sondern zu einem visuellen und abstrakten Zeichen und Seherlebnis wird. Nicht die Rückbesinnung auf die Anfänge der Photographie, sondern das Prozessuale einer Bildfindung steht für die Perfektionistin im Vordergrund. Ihr Werk reiht sich ein in den Wirkkreis der großen abstrakten Photographie. Ihre Arbeiten waren in wichtigen Ausstellungen zu sehen, so jüngst in Alchemie – Die Große Kunst im Berliner Kulturforum. Diese dreisprachige Publikation erscheint zur Überblicksausstellung anlässlich ihres 75. Geburtstags in der Berliner Galerie Semjon Contemporary und in der Galerie des Museum Tempelhof. Eine Einführung in Schüttes Werk geben ein Essay von Ludger Derenthal, Leiter des Museum für Photographie in Berlin, ein Interview mit der Künstlerin von Matthias Harder (DGPh), Chefkurator der Helmut Newton Stiftung, Berlin, sowie ein Vorwort des Herausgebers Semjon H. N. Semjon.

 

Paul Outerbridge
Hrsg.: Manfred Heiting (DGPh)

256 Seiten, Texte in Deutsch, Englisch, Französisch
Taschen Verlag
ISBN 978-3-8365-6456-4; 19,99 Euro

Der Photograph Paul Outerbridge (1896 – 1958) war ein Meister in der Kunst, Sehnsüchte zu wecken, sei es mit farbenprächtigen Werbeaufnahmen oder pastellzarten Akten. Die Farbe war ganz einfach ein unverzichtbarer Bestandteil seiner ästhetischen Gestaltungskraft. Um seinen farbigen Bildern eine verführerische Oberflächenstruktur und Tiefe zu verleihen, bediente er sich des komplexen Dreifarben-Carbro-Druckverfahrens. Was er einzufangen suchte, waren „künstliche Paradiese“ von vollendeter Form und surrealer Anmutung. Dabei verstand es Outerbridge, in seiner am Kubismus orientierten Produktphotographie Alltagsgegenstände in quasiabstrakte Kompositionen zu verwandeln und die Fachwelt gleichzeitig als Pionier der Farbphotographie zu begeistern. Der in der neuen Reihe „Foto Masters“ im Taschen-Verlag, Köln, von Manfred Heiting (DGPh) herausgegebene  Band zeichnet anhand von Beispielen aus seinem gesamten Œuvre Outerbridges schillernde Karriere zwischen Kunst, Kommerz und Selbstinszenierung nach. Diese reicht vom beruflichen Höhepunkt als bestbezahlter Mode- und Werbephotograph New Yorks, seinem Leben in der Pariser Bohème der surrealistischen Avantgarde als Freund von Man Ray und Marcel Duchamp bis zu seinem Rückzug nach Hollywood in den 1940er Jahren infolge eines Skandals um seine wegen ihrer fetischistischen Anmutung umstrittenen Aktphotos. Und er beantwortet die Frage, wie man es schafft, als einer der bedeutendsten Photographen der klassischen Moderne in die Geschichte einzugehen. Unter dem Titel „Ein richtungsweisender Modernist“ beschreiben die Kuratorinnen Elaine Dines-Cox und Carol McCusker in ihrem Essay das Leben und das Werk von Paul Outerbridge, während der Photograph selbst in einem Auszug aus einem 1940 unter dem Titel „Photographing in Color“ in New York erschienenen Text das Arbeiten nach dem Carbro-Verfahren erläutert. (vZ)

 

Harry Benson
The Beatles  - On the Road 1964 - 1966 272 Seiten;
Englisch, Deutsch, Französisch
Taschen-Verlag
ISBN:  978-3-8365-5767-2; 29,99 Euro

Anfang 1964 erhielt der Photograph Harry Benson einen Anruf vom Bildredakteur des Londoner ‚Daily Express‘, der Benson bat, eine Paris-Reise der Beatles zu dokumentieren. Dieser Auftrag war der Anfang seiner engen Beziehung zu der Band, aus der einige der intimsten Bilder entstanden, die je von den Beatles gemacht wurden, und der letztlich Bensons Karriere begründete. In Paris schoss Benson das berühmte Photo von den ‚Fabulous Four‘ bei einer Kissenschlacht im Hotel George V, ein Bild, das Benson selbst einmal als das Beste seiner Karriere bezeichnete. Die Kontaktabzüge aller dabei entstandener Bilder sind im Umschlag des großformatigen Buchs abgedruckt. Im gleichen Jahr begleitete er mit der Kamera die erste US-Tour der Band, inklusive ihrem Auftritt in der Ed-Sullivan-Show, ihrer überraschenden Begegnung mit Cassius Clay und der Hysterie der New Yorker Beatlemania. Außerdem hielt er George Harrisons Flitterwochen auf Barbados für die Nachwelt fest. Er dokumentierte die Beatles bei den Dreharbeiten zu ihrem Debütfilm ‚A Hard Day’s Night‘ und war bei der inzwischen berüchtigten Tournee von 1966 zugegen, auf der John Lennon behauptete, die Beatles seien „populärer als Jesus“. In diesem Buch sind die besten von Harry Bensons atmosphärisch dichten Schwarzweißbilder aus den Jahren 1964 bis 1966 versammelt.  Sie zeigen die Beatles aus allernächster Nähe – beim Komponieren und auf der Bühne, mit ihren Fans und beim Versuch, ihre wachsende Isolation durch den Ruhm mit gemeinsamem Herumalbern zu bannen. Die einzelnen Kapitel des prachtvollen Bildbandes beginnen jeweils mit der Wiedergabe der dazu veröffentlichten Zeitungsreportage und versammeln danach viele zugehörige, teilweise bisher unveröffentlichte Photos, die heute ein historisches Dokument der Zeit Anfang der 1960er Jahre sind. In seinem einleitenden Essay schildert der 1929 in Glasgow geborene Harry Benson unter dem Titel „Ich war dabei“ seinen Werdegang als Mensch und als Photograph.  (vZ)

ZOOM'16 - Deutscher Jugendfotopreis
Jan Schmolling (DGPh) /
Carsten Eisfeld (Hrsg.)
96 Seiten (Großformat)
kopaed verlagsgmbh
ISBN 978-3-86736-383-9; 9,80 Euro

Die Publikation „ZOOM’16 – Bilder und Projekte“ bietet hervorragende Anregungen für unterschiedliche Arbeitsfelder der kulturellen Kinder- und Jugendbildung – etwa für die konkrete künstlerische Praxis, oder auch für die Wissenschaft. Anhand von Ergebnissen des Deutschen Jugendfotopreises 2016 wird dargelegt, für welche Themen und Umsetzungsformen sich junge Menschen, die die Photographie als Sprache und künstlerisches Ausdrucksmittel wählen, aktuell interessieren und begeistern. Auch diesmal wurden beim Deutschen Jugendfotopreis pädagogisch angeleitete Projekte ausgezeichnet, die die Potenziale des Mediums Photographie für die Bildungsarbeit verdeutlichen, zumal in einer Zeit, in der es scheint, als sei schon alles 1000 Mal photographiert und geteilt worden. (Eine Publikation des Deutschen Kinder- und Jugendfilmzentrums)