Robert Häusser

Robert Häusser wurde mit dem Kulturpreis 2000 der Deutschen Gesellschaft für Photographie ausgezeichnet.

 

Diashow: Ausschnitt aus der Retrospektive

Die gezeigten Bilder sind ein Ausschnitt aus der Retrospektive, die anlässlich der Kultur-Preis Verleihung im historischen Museum Pfalz in Speyer gezeigt wird.

[slideshow]

 

Vita

Robert Häusser entdeckte bereits mit 17 Jahren, das heißt konkret im Jahre 1940, seine Leidenschaft für die Photographie, die fortan sein Leben bestimmen sollte. Die Bilder aus seiner ganz frühen Periode lassen bereits eine Bildorganisation erkennen, die er im Laufe seines photographischen Lebenswerkes zur Meisterschaft entwickelte. Nach dem 2. Weltkrieg lebte Häusser zunächst auf dem elterlichen Bauernhof in Brandenburg, begann aber 1949 ein Studium an der Kunstschule in Weimar, wo er sich mit der Architekturphotographie von Prof. Walter Hege auseinandersetzte. Schon 1950 folgten erste Ausstellungen, so auf der ersten photokina in Köln. Zur gleichen Zeit wird Robert Häusser in die Gesellschaft Deutscher Lichtbildner (GDL), der heutigen Deutschen Fotografischen Akademie (DFA), aufgenommen. 1952 setzt sich seine Familie in den Westen ab. In Mannheim gründet Häusser eine neue Existenz als Photograph

Neben seinen Auftragsarbeiten hat sich Robert Häusser durchgängig der freien künstlerischen Photographie gewidmet, in der er eine eigene, eben die Häusser’sche Bildauffassung entwickelt, die sich an gegenständlichen Motiven orientiert. Er arbeitet mit starken Kontrasten, aus der sich zwangsläufig seine Entscheidung für die Schwarzweiß-Photographie ergibt.

Herausragender Vertreter der "subjektiven Photographie"

Die Entwicklung seines Werks ist kontinuierlich von Qualität, die in der Photographie Maßstäbe gesetzt und die Bedeutung des Mediums gefördert hat, gekennzeichnet. Nicht nur unser Ehrenpräsident Prof. L. Fritz Gruber zählt ihn zu den bedeutendsten lebenden Photographen Deutschlands. Unser Kulturpreisträger 2000 stellt sich mit seinem Werk würdig in die Reihe seiner Vorgänger, wie beispielsweise Albert Renger-Patzsch, August Sander, Thomas Höpker, Man Ray, Bernd und Hilla Becher und Irving Penn.