Wolfgang Tillmans - paper drop, 2006

Otto-Steinert-Preis der DGPh gibt sich 2011 naerrisch

Otto-Steinert-Preis der DGPh gibt sich 2011 närrisch

Der mit 5.000 € dotierte Otto-Steinert Preis 2011 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) geht an den Photographen Axel Hoedt. In einem mehrstufigen Auswahlprozess mit über 240 Bewerbern fiel am 10. Oktober die Wahl auf den in London lebenden deutschen Künstler. Seine Serie „Fastnacht“ überzeugte die Jury inhaltlich, ästhetisch und technisch.

Die Sektion Bild der DGPh vergibt den mit 5.000 € dotierten Otto-Steinert-Preis als Stipendium für die Vervollständigung von Axel Hoedts Serie „Fastnacht“. Nach dem langen Auswahlprozess waren in der finalen Auswahl zwei qualitativ nahezu gleichwertige Finalisten übrig geblieben. Neben dem Preisträger beeindruckte die Arbeit von Arno Schidlowski, für die die Jury eine Lobende Erwähnung aussprach.

DGPh-Ehrenpraesident Dr. Hans Friderichs 80 Jahre alt

DGPh-Ehrenpräsident Dr. Hans Friderichs 80 Jahre alt

Dr. Hans Friderichs, der Ehrenpräsident der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh), begeht am 16. Oktober seinen 80. Geburtstag. 1931 in Wittlich geboren, studierte er nach dem Abitur Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten in Marburg, Graz und Mainz, das er 1957 mit der Promotion zum Dr. rer. pol. und 1959 mit der großen juristischen Staatsprüfung abschloss. Neben seiner beruflichen Tätigkeit, zunächst als Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer für Rheinhessen, später in der Politik, widmete sich Dr. Friderichs früh auch seinem Hobby, der Photographie. Nach der Berufung zum Mitglied der DGPh, die noch während seiner Zeit als Bundes-Wirtschaftsminister - ein Amt, das er von 1972 bis 1977 inne hatte - erfolgte, wurde Dr. Friderichs 1978 zum Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Photographie gewählt.

Kulturpreis 2011 der DGPh in Heidelberg ueberreicht

Kulturpreis 2011 der DGPh in Heidelberg überreicht

In einer bewegenden Feierstunde nahm Prof. Klaus Honnef am 8. Oktober im Kunstverein Heidelberg den Kulturpreis des Jahres 2011 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) entgegen.

In ihrer Laudatio ging Sylvia Böhmer, Kuratorin des Aachener Suermondt-Ludwig-Museums, auf die vielen Stationen eines der wichtigsten Kuratoren, Autoren, Rezensenten und Streiter für die künstlerische Photographie in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein. "Die Würdigung aller seiner Ausstellungserfolge, seiner Tätigkeit als Documenta-Macher, als Organisator von Symposien und Buchautor würde den Rahmen dieser Veranstaltung zweifellos sprengen", so Böhmer.

Wolfgang Behnken haelt Laudatio auf Heidi und Hans-Juergen Koch am 19. November in Bonn

Die deutschen Photographen Heidi und Hans-Jürgen Koch werden den Dr.-Erich-Salomon-Preis 2011 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) am 19. November 2011 um 18:00 Uhr im LVR-LandesMuseum Bonn entgegen nehmen.

Die Laudatio hält Wolfgang Behnken, langjähriger Artdirektor des Magazins Stern. Er begründete die bis heute andauernde Zusammenarbeit mit der Illustrierten. Behnken beschreibt als Gründe für den Erfolg des Photographenpaares ihren Hang zum Perfektionismus und zur anderen Sichtweise. Ein Blick, der deutlich zu dem der klassischen Tierphotographen kontrastiert.

„Das Große im Kleinen entdecken, die Kochs zeichnet der zweite Blick aus, das zu sehen, was andere übersehen. Die Kochs haben die Gabe aus grauen Mäusen Stars für sieben Doppelseiten zu gestalten. Geschehen in der hervorragenden Farbgeschichte im Stern über den kleinen Nager. Die Leser haben die Geschichte geliebt, die Jurys haben sie mit Edelmetall überhäuft."

 

Arno Fischer verstorben

Arno Fischer verstorben

Einer der bedeutendsten deutschen Photographen und Dr.-Erich-Salomon-Preisträger von 2000, Prof. Arno Fischer, ist am 13. September, knapp ein Jahr nach seiner Ehefrau und ebenfalls bekannten Photographin Sibylle Bergemann, im Alter von 84 Jahren in Gransee bei Berlin verstorben.

Er wurde am 14. April 1927 in Berlin geboren. Über die Modelltischlerei und die Bildhauerei kam er zur Photographie. 1954 arbeitete er noch als Photolaborant, 1956 wurde er, der nach eigenem Bekunden die Photographie nie gelernt hatte, Assistent und 1971 Oberassistent mit Lehrauftrag für Photographie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Später lehrte er auch in Leipzig und Dortmund.

Bekannt sind vor allem seine Reisephotographie und seine Arbeiten für die DDR Modezeitschrift "Sibylle". Sein schon druckfertiges Buch "Situation Berlin", ein Projekt der Jahre 1953 bis 1960, wurde nach dem Bau der Mauer 1961 nicht produziert. Erst 40 Jahre später wurden die Bilder in einem Bildband veröffentlicht.

 

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