Arbeitsschwerpunkte

Nachlässe: Die Befragung der Sektionsmitglieder und die Diskussion des Sektionstreffens rückte eine Frage von besonderer Dringlichkeit auf die Tagesordnung: Was passiert mit photographischen Sammlungen und Nachlässen?  In einzelnen Städten und Bundesländern existieren unterschiedliche Initiativen, mit denen das Gespräch zu suchen ist. Zu nennen sind insbesondere die in Hamburg von F.C. Gundlach ins Leben gerufene „Deutsche Stiftung Photographie“ sowie die mit Mitteln der Stiftung Kunstfonds und des Landschaftsverbands Rheinland geplante Errichtung eine Nachlassmagazins in der Abtei Brauweiler bei Köln. Die Sektion plant zu diesem Thema ein Symposium zum November 2010 in Berlin.

Vernetzung: Auf Initiative des neuen Sektionsvorstandes wurde die die Veranstaltungsreihe „Inspektion Photomarkt“ ins Leben gerufen. In ihrem Rahmen werden in unregelmäßiger Folge Orte, Persönlichkeiten und Institutionen besucht, die den Photomarkt bewegen. Sie sind in erster Linie ein Serviceangebot an die Mitglieder, dienen aber auch dem verstärkten Austausch der DGPh mit Institutionen, Organisationen und Persönlichkeiten des Kunst- und Photomarktes sowie der verbesserten und nachhaltigen Diskussion aktiver Sektionsmitglieder untereinander.

Rechtsdebatte: Wie in der Vergangenheit werden auch weiterhin rechtspolitische Themen in der Arbeit der Sektion und in ihrer Koordination mit anderen Organisationen eine Rolle spielen.  Hierzu wurden Gespräche mit dem „Deutschen Kunstrat“ aufgenommen. Dr. Bernd Fechner nahm teil an einer zweitägigen internationalen Tagung des Bundesjustizministeriums zur „Zukunft des Urheberrechts“ im Mai 2009 in Berlin.

Handbuch: Anläßlich einer bereits im Februar 2005 im Rahmen der Messe "Kunstköln" durch die Sektion organisierten Podiumsveranstaltung „Photographie und Recht“ mit Prof. Dr. Gerhard Pfennig (VG BildKunst Bonn) und Prof. F.C. Gundlach (Hamburg)  Photoarbeiten kamen vielfach Fragen zu den genauen und richtigen Terminologien  photographischer Techniken auf. Auf die massiven Unsicherheiten hierbei hatte bereits Manfred Heiting anläßlich des 50.Jahrestages der DGPh hingeweisen. Diesen Erklärungsbedarf (Was ist eigentlich ein C-Print? Wann sprechen wir von Vintage print? usw.) wurde zum Anlass genommen, ein Glossar der photographischen Fachbegriffe auf den Weg zu bringen, das allgemein gültig ist und verbindlich von Ausstellern, Händlern und Photographen übernommen werden kann. Hierzu ist nun ein Handbuch Photographie in Planung.